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Wer bin ich? 3 Monate auf Weltreise...


3 Monate und 8 Tag auf Weltreise.

3 Monate und 8 Tage auf Seelenreise.


Ichgehschonmallos.




Wie fühlt es sich wohl an einem Sonntagmorgen die Augen zu öffnen und seinen Kindern in die Augen zu blicken und innerhalb sich selbst feststellen zu dürfen, dass man dieses eigene Leben nicht mehr leben will?

Festzustellen, dass Lebenswille und Lebenslust einen Selbst verlassen haben?

Wie niederschmetternd das sich wohl anfühlen mag.

Im Dezember 2017 durfte ich genau dieses Gefühl fühlen und erfahren.

Burn-out!

Mitten in der Vorweihnachtszeit durfte ich an einem grauen, kalten Morgen, genauso wie man es von Deutschland kennt, aufwachen und mein mächtiges Burnout um sieben Uhr in der Früh empfangen.


Ich kann dir sagen, dieses Gefühl ist einschneidend. Dieses Gefühl ist lebensverändernd. Dieses Gefühl kannst du nicht verfehlen.

Ein Moment.

Ein Gefühl.

Und viele wirre Gedanken mit einer einzigen Essenz: Dieses Leben, so wie es jetzt ist, will und kann ich nicht mehr leben! ! !


Und sei dir gewiss, augenscheinlich war alles perfekt. Nach Außen hin war alles genau so, wie es sich gehört.


Beruflich erfolgreich, eine wundervolle intakte Familie, Urlaub & Luxusgüter. Alles, was man gesellschaftlich erreichen durfte, um „Jemand zu sein“, war vorhanden.


Und gleichzeitig war da dieses Gefühl in mir. So laut und stark und intensiv. Ein Brennen und ein Klopfen im Inneren. Ein stummer Schrei.

Damals wusste ich noch nicht, dass genau in diesem Moment meine Seele mir das letzte Mal den Weckruf gab.

„Katharina, wach auf!! Katharina, du lebst an deiner Bestimmung vorbei. Katharina, du folgst deinem Lebensplan nicht!“


Wie fühlt sich das wohl an, fragst du dich?


Ausgebrannt, ausgesaugt und leer. Eine tiefe einschneidende Leere. Wie ein tiefes dunkles Tal innerhalb sich selbst.

Verloren.

Müde. Müde sein vom Leben.

Genau so fühlt es sich an.


Weißt du, an dieser Stelle bin ich ganz ehrlich.

Es mag sogar sein, dass auch du dieses Gefühl schon innerhalb dir selbst fühlen durftest. Zu vielen Menschen begegne ich da draußen, die dieselbe Leere in sich tragen wie ich damals.



Vielleicht gehörst du zu den Menschen, denen es noch möglich ist, dieses Gefühl schnell wegdrücken zu können. Sich kurz abzulenken, um dieses Gefühl schnell wieder zu vergessen.

Ablenken. Wegsehen. Weghören.

Fühle in dich rein für einen Moment der Stille.

Und sei nur kurz ehrlich zu dir selbst.


Heute, viereinhalb Jahre später, sitze ich hier an einem wunderschönen sonnigen Tag an der Küste Montenegros. Außerhalb der EU und schreibe diese Zeilen.


Die Sonne scheint mir ins Gesicht. Das Kinderlachen um mich herum ist so unfassbar laut, das kannst du dir nicht vorstellen. In Deutschland hätten sich bereits 8 von 10 Nachbarn schon beschwert.

Hier nicht. Hier ich das wahre Leben absolut wahrhaftig, genauso wie es ist. Frei laut und wild.


Ich blicke zurück in der Zeit und werde mir bewusst, welches Glück ich in den letzten Jahren hatte.

Heute Morgen durfte ich meine Augen öffnen und meinen Kindern in die Augen blicken und Dankbarkeit fühlen und erfahren.

Dankbar am Leben sein zu dürfen. Dankbar dieses Leben genau so leben zu dürfen. Dankbar mein Burn-out damals empfangen und durchleben zu dürfen, denn ohne diesen bestialischen Nervenzusammenbruch im Dezember 2017 wäre ich nicht hier.


Seit drei Monaten reise ich nun mit meinen Jungs erst einmal quer durch Europa, in einer Abwechslung zwischen MamaSein, FrauSein und Unternehmerdasein. Verschiedene Länder bereisen, die Natur, beobachten, die Artenvielfalt der Tiere außerhalb von Büchern und Dokumentationen kennenlernen. Menschen begegnen und eine neue Esskultur erfahren dürfen.



Das ist das, was im Außen passiert. Das ist das, was sich bewusst manifestiert. Das ist das, was ich jeden Tag leben darf.

Und gleichzeitig geht es doch um so viel mehr.

Denn eigentlich geht es auf dieser Reise nicht um die Weltreise an sich, sondern um die Reise zu mir selbst.

Die Reise zu meiner Seele. Seinen Seelenruf zu hören zu können, um ihm einfach nur zu folgen. Das Herz vor Aufregung und Freude pochen und schlagen zu fühlen. Am Leben zu sein. Lebendig zu sein.

Auf Reisen zu sein, um sich selbst begegnen zu dürfen. Um sich selbst in einer Ganzheit erfahren zu dürfen.


Damals, direkt am Tag meines Burn-outs, sandte mir das Universum mein erstes Zeichen. Eine Richtung für einen neuen Weg, den ich gehen durfte.



Ein einziges Buch. Eine Entscheidung, es zu lesen. Eine riesige Veränderung.

Ein Buch, welches mich zur Meditation brachte.



Noch am selben Tag fing die Reise an. Noch am selben Tag startete ich meine erste stille Meditation.

Viereinhalb Jahre später sitze ich nun hier als eingeweihte Lehrmeisterin für universelle Lebensenergie und Meditation. Zwei Jahre durfte ich in alter indischer Tradition meiner Lehrmeisterin folgen, lernen und dienen.



Ich durfte lernen, mich daran zurückzuerinnern, wer ich wirklich bin.

Wer bin ich?

Ich bin eine Seele in einem Körper.

Ich bin.


Die Meditation ist nicht nur zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden, nein, die Meditation ist zu meinem Leben geworden. Die Meditation hat mich ins Leben zurückgebracht.


Nach dem von Januar 2018 bis Mitte 2019 in Eigenregie mit verschiedenen, diversen aufgenommen Meditation mich selbst durchmeditiertet habe, durfte ich 2019 endlich meiner Lehrmeisterin begegnen.

Wie sagt man so schön „Der Lehrer ist da, wenn der Schüler bereit ist“

Und genau dort war der Anfang meiner eigentlichen Reise zu mir Selbst.

Denn genau dort wurde mir das offenbart, was ich jetzt leben darf.


Warum schreibe ich dir hier diese Zeilen?


Damit du ungefähr erahnen kannst, um was es hier auf dieser Weltreise geht. Um die Essenz. Das Leben selbst.


Wie kostbar ist jede unserer einzelnen Sekunden in diesem Leben? Wie kostbar ist jeder Moment mit jedem einzelnen Menschen.

Unsere Lebenszeit hier auf diesem planten ist ein Geschenk. Nur selten können wir es als Geschenk sehen.




Zu viele Menschen da draußen können dieses Geschenk gerade nicht sehen und schon gar nicht fühlen. Sie verlieren sich in Angst und Sorgen. Mangel, Furcht und Krankheit.

Und genau so war mein Leben bis zu meinem Burn-out.


Angst, Sorgen – Krankheit. Angst, Sorge – Mangel. Angst, Sorge – Krankheit. In einem ständig wiederkehrenden Muster. Bis zu dem Augenblick, als ich bereit war, eine Entscheidung zu treffen und aus eigener Kraft heraus mein Leben selbst zu verändern.


Neue Wege entstehen dadurch, indem man sie geht.


Daher wollte ich dich heute in mein Leben mit reinnehmen und dir nur einen kleinen, winzig kleinen Einblick in mein Leben geben, damit du anhand meiner Erfahrung siehst, wie wichtig es ist, Entscheidungen zu treffen und die Bereitschaft und den freien Willen für Veränderung zu haben. Denn meistens dann, wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.


Oder die Nol und sagt dir: Komm, trau dich und lerne Meditation. Vielleicht sitzt du in 4 Jahren auch hier an dieser Küste und schreibst ähnliche Zeilen in einer E-Mail an mich und berichtest mir von deiner Transformation.




Sei dir immer dessen bewusst. Du bist eine Seele hier in deinem Körper, um deine Erfahrungen zu sammeln für deine eigene Seelenevolution. Und falls dein Verstand dir jetzt sagt, das ist ganz schöner Unfug, dann darf ich dir sagen: genau du benötigst jetzt eine Meditation.


In diesem Sinne.

Habs fein.

Deine Katharina.

Nol.





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